Aktualisiert am: 12.01.2006

GS 750
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GS 750

Die neue GS-Baureihe - Weltpremiere auf der IFMA 1976 - kam im März 1977 auf den deutschen Markt. Im Gegensatz zur IFMA-Maschine jetzt mit serienmäßiger Doppel-Scheibenbremse vorn ausgerüstet, setzte sie sich auf Anhieb glänzend in Szene. Sie brillierte in Handling, Fahrleistung und Spurtkraft und übernahm die Spitze in der 750er Klasse - 4,5 sek bis zur 100 km/h-Marke konnte keine andere Maschine in dieser Kategorie vorweisen.

1976 GS 750 (Suzuki Jahres Code: A)
Die ersten GS 750 kamen mit einer Bremsscheibe vorn und Speichenrädern. Diese Modelle wurden jedoch in Deutschland nicht angeboten, im Januar 1977 erhielten alle GS 750 2 Bremsscheiben. Die Ausstattungsmerkmale waren 5-Gang-Getriebe, Kick- und E-Starter, 12V-Bordnetz mit Batterie und Kontaktzündung. Die Transistorzündung wurde der GS 750 vorenthalten, erst die Nachfolger GSX 750 kamen mit elektronischer Zündung. Das Fahrwerk war konventionell ohne Luftdruckunterstützung ausgelegt.

1977 GS 750 DB (Suzuki Jahres Code: B)
Offiziell war 1977 das erste Modeljahr der GS 750, nur wenige Exemplare sind weltweit 1976 schon verkauft worden.

1978 GS 750 EC (Suzuki Jahres Code: C)
Die GS 750 E (die korrekte Bezeichnung für das Modell 1978 ist GS 750 EC) wurde im Februar 1978 mit Gußfelgen vorgestellt, was auch der augenscheinlichste Unterschied war. Sonst gab es nur minimale Detailänderungen.

1979 GS 750 EN (Suzuki Jahres Code: N)
Die '79 wurde im Dezember 1978 präsentiert und war die letzte 2-Ventil-750er. Sie war weitgehend identisch mit dem '78-Modell GS 750 EC. Unterschiedlich war der Chokehebel, der an dem Lenker angebracht war. Suzuki legte 1979 die Choppervariante GS 750 L mit gleichen Spezifikationen, jedoch mit hohem Lenker, abgesetzter Sitzbank, geänderter Gabel, 13l-Tropfentank und kurzen Auspufftöpfen nach.

1980 GS 750 E (Suzuki Jahres Code: T)
Die GSX 750 E mit 16 Ventilen ersetzte die GS 750 E im Januar 1980. Jedoch wurden bis August 1980 noch GS 750 gebaut, welche identisch mit dem 79 Modell GS 750 EN waren. Offiziell gab es auch eine GS 750 ET, wie die Bezeichnung eigentlich lauten würde. In Japan gab es die GS 750 noch länger, da dort Motorräder mit mehr als 750 ccm nicht zugelassen werden durften. Im Dezember wurde deshalb die GS 750 G mit Kardan präsentiert, was einer GS 850 G des deutschen Marktes mit 748 ccm Motor entsprach.

 

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